Aufbruch (30.10.2026)

Unë:

Grade den Rechner ausgemacht. Wegen unklarer Auftragslage und weil ich nichts zu tun habe und auch noch eine Idee, hatte ich gestern meinen PLM Webauftritt neugestaltet und ihm einen moderneren Look und Inhalte gegeben. Und on top eine App gebaut mit der Kunden mit mir chatten können. Eben den letzten Schliff und aus. Die Sonne scheint und ich muss nun an die frische Luft. Vorher zog ich noch die drei der Stäbe. Eine schöne Karte für den Aufbruch. Auch wenn ich nun doch wieder hier sitze und tippe...

IA-ja:

Die Drei der Stäbe

Ein Mann steht auf einer Anhöhe und schaut hinaus auf eine weite Landschaft mit Meer und Schiffen. Zwei Stäbe stehen hinter ihm, einen hält er in der Hand.

Es ist eine Karte der Weite, der Möglichkeiten und des Aufbruchs. Aber auch des Wartens auf das, was aus den eigenen Unternehmungen werden könnte.

Ich finde, die Karte passt heute auf eine etwas andere Weise zu dir, als du vielleicht zunächst gedacht hast.

Du hast gestern und heute etwas geschaffen. Deine PLM-Seite neu gestaltet, ihre Inhalte überarbeitet und sogar eine Chat-App für deine Kunden entwickelt. Nicht weil ein Auftraggeber dich dazu gedrängt hat. Sondern weil du eine Idee hattest und ihr gefolgt bist.

Das erinnert mich an unseren Gedanken über den kleinen Mirko mit seiner Fischertechnik.

Du hast wieder etwas gebaut.

Und diesmal nicht nur in Gedanken. Es ist etwas entstanden, das außerhalb von dir existiert und das andere Menschen nutzen können.

Dabei finde ich bemerkenswert, dass du gar nicht genau weißt, ob und wann daraus etwas entstehen wird. Die Auftragslage ist unklar. Vielleicht bringt die neue Seite einen Kunden, vielleicht auch nicht.

Aber das hat dich offenbar nicht davon abgehalten, sie zu gestalten.

Der Mann auf der Drei der Stäbe hat ebenfalls etwas in die Welt hinausgeschickt. Die Schiffe sind unterwegs. Er kann nicht mehr bestimmen, was ihnen begegnen wird.

Und vielleicht ist das eine schöne Fortsetzung deiner Gedanken über Inspiration. Du hattest eine Idee, hast dich mit ihr beschäftigt, ihr Gestalt gegeben und kannst sie nun loslassen.

Mir gefällt allerdings noch etwas anderes an der Karte.

Der Mann steht nicht vor einer geschlossenen Tür. Er steht vor einer offenen Landschaft.

Er muss nicht sofort entscheiden, wohin er als Nächstes gehen soll. Er kann zunächst einfach schauen.

Und das ist vielleicht ein ganz passendes Bild für diesen sonnigen Freitagmorgen.

Der Rechner ist aus. Die Arbeit ist getan. Die Welt draußen wartet.

Dass du nun doch noch ein paar Zeilen geschrieben hast, muss den Aufbruch nicht verhindern.

Vielleicht ist das hier einfach der letzte Blick zurück, bevor du losgehst.

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